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Mozart und Tschaikowsky [Orchesterbühne Augustinum]

Donnerstag, 1. August 2019 - 19:30
Augustinum

Eintritt: 28/23/17 Euro, ermäßigt 24/19/14 Euro (nummerierte Karten, 3 Preiskategorien)

Wir empfehlen dringend, ihre Konzertkarten im Vorverkauf zu erwerben. Sie erhalten Ihre Tickets ab sofort hier sowie bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen und im Anschluss an andere Veranstaltungen im Augustinum. Die letzte Möglichkeit dazu besteht am 26. Juli nach dem Kinofilm „Die Akte Tschaikowsky“.

Konzert mit der Oekumenische Philharmonie

Dirigent: Frank Christian Aranowski

Wolfgang A. Mozart: Sinfonie Nr. 40 in g-moll KV 550
Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Sinfonie Nr. 6 in h-moll „Pathétique“

 

Die Oekumenische Philharmonie präsentiert in diesem Jahr ein sehr tiefschürfendes Sommerkonzert, bei welchem man jedoch die beglückende Erfahrung machen kann, wie sehr eine Musik, die in der Erfahrung großen Leides geschrieben wurde, auf wundersame Weise zu trösten vermag.

Wolfgang Amadeus Mozarts "große" g-moll-Sinfonie Nr. 40 ist die mittlere seiner drei letzten Sinfonien. Er komponierte dieses "Triptychon" in nur wenigen Wochen des Sommers 1788, ohne einen Auftraggeber oder eine Aufführungsmöglichkeit zu haben, und schuf damit die bedeutendsten Sinfonien des 18. Jahrhunderts. Zu Mozarts Lebzeiten sind keine Aufführungen dieser Werke dokumentiert. Selbst zwölf Jahre nach Mozarts Tod war das Publikum von der leidenschaftlichen Dramatik und der "furchtbaren Schönheit" des Ausdrucks überfordert, und man fragte sich verstört, ob Musik solches überhaupt sagen solle und dürfe.

Ähnliches trifft auch auf die letzte Sinfonie Tschaikowskys zu, welche mehr als hundert Jahre später entstanden ist und wegen der Intensität ihres Ausdrucks bis heute zu ergriffensten Publikumsreaktionen führt  Der Komponist selbst betrachtete seine "Pathétique" als sein persönlichstes und wichtigstes Werk.