Kulturkreis Steckbrief
Kulturkreis Emmertsgrund-Boxberg
Steckbrief
Gründung als Kulturkreis Emmertsgrund e.V.: 1991
Erweiterung Kulturkreis Emmertsgrund-Boxberg e.V.: 1997
Zur Zeit ca. 150 Mitglieder
Kontakt:
Dr. Heidrun Mollenkopf
Bothestraße 64
69126 Heidelberg
Tel.: 06221 384048
kulturkreis@emmertsgrund.de
| Vorsitzende: | Dr. Heidrun Mollenkopf |
| stellvertretender Vorsitzender: | Dr. Ansgar Hofmann |
| Kassenwart: | Hans-Werner Franz |
| Schriftführerin: | Corinne Engelmann |
| Beisitzer: |
Ulrike Jessberger Dieter Knauber Rolf Merbach Inka Nüßgen Dr. Andrea Schmidt-Niemeyer Sara Urabayen |
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Arbeitsmotto |
Identifikation mit dem Stadtteil Integration in Stadtteil/e, Heidelberg, Umgebung Kommunikation nach innen und außen |
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Arbeitsansatz |
Sich die Heimat selbst schaffen; Arbeitstitel „Baustelle Heimat“ |
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Arbeitsprozess |
Selbstdarstellung durch Ausstellungen, Vorträge (u.a. Veranstaltungen von Stadtteilbewohnern) |
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Arbeitsergebnis |
Stadtteilzeitung „Em-Box-Info“ |
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In Arbeit |
Virtueller Emmertsgrund Ineternetseite für den Emmersgrund |
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Ziel |
Verbesserung von Lebensgefühl und Image der Bergstadtteile |
Der Kulturkreis Emmertsgrund-Boxberg e.V. besteht seit fast 20 Jahren. Er wurde 1991 als Kulturkreis Emmertsgrund ins Leben gerufen und 1997 um den Stadtteil Boxberg erweitert. Getragen wird diese Initiative von dem gemeinsamen Wunsch, durch kulturelles Engagement zu einer Verbesserung des sozialen Klimas in den beiden von den 60er bis zu den 80er Jahren gebauten Heidelberger Stadtteilen beizutragen. Durch die Förderung von Begegnung und Austausch zwischen Bürgern und Bürgerinnen, durch künstlerische Projekte in den Stadtteilen sowie durch Kontakte zu Gremien und Vereinen sollen die Lebensbedingungen der zahlreichen verschiedenen sozialen Gruppierungen deutlich gemacht und ein gegenseitiges Kennen- und Verstehenlernen ermöglicht werden.
Zielsetzung
Die Ziele des Vereins wurden in drei Begriffen zusammengefasst:
- Identifikation
- Integration
- Kommunikation.
Identifikation möchte die Entwicklung einer positiven Beziehung der Bürgerinnen und Bürger zu ihrer unmittelbaren sozialen Umgebung im Stadtteil fördern, so dass möglichst viele gerne von ihrem Stadtteil als ihrem Zuhause sprechen können. In traditionell gewachsenen Stadtteilen entsteht ein solches Heimatgefühl oft durch eine lange gemeinsame Geschichte, gewachsene soziale Strukturen oder ein reges Vereinsleben. Der Emmertsgrund und der Boxberg sind in diesem Sinne „geschichtslos“. Ein Identifikationsprozess kann nur gelingen, wenn die Bürger hier ihre persönlichen Traditionen und Gebräuche leben und darüber miteinander in Beziehung treten können.
Integration zielt darauf ab, die Vielzahl der sozialen Schichten sowie der ethnischen und religiösen Gruppierungen miteinander in Kontakt zu bringen, so dass die gegenseitige Akzeptanz und der Fundus an Gemeinsamkeiten wachsen können. In beiden Stadtteilen leben Migranten aus über 40 Nationen. Hierzu gehören politische und Kriegsflüchtlinge ebenso wie Spätsaussiedler oder auch Wissenschaftler, die nur für eine begrenzte Zeit mit ihren Familien hier bleiben. Neben katholischen, evangelischen, orthodoxen und freien Christen gibt es Juden, Muslime sowie zahlreiche andere Religionen. Die Alterszusammensetzung ist von starken Gegensätzen geprägt: Einer wie überall wachsenden Zahl älterer Menschen, die mit den Stadtteilen gealtert sind, steht ein erheblicher Anteil junger Familien mit kleinen Kindern gegenüber. Auch die Einkommensunterschiede sind beträchtlich: Während in den Sozialwohnungen der Hochhäuser viele Menschen an oder unterhalb der Armutsgrenze leben, können die Familien in den Eigenheimsiedlungen eher ihre Vorstellungen von einem befriedigenden Leben verwirklichen.
Kommunikation meint die unzähligen Möglichkeiten sprachlichen und nichtsprachlichen Austauschs. Durch Feste, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen, Kunst, Literatur, Theater und Musik sollen in unseren Stadtteilen lebendige Lebens- und Handlungsräume entstehen, in denen wir uns begegnen, ausdrücken und verständigen können. Die seit 1996 vom Kulturkreis zusammen mit dem Stadtteilverein Emmertsgrund herausgegebene Stadtteilzeitung „Em-Box-Info" trägt wesentlich zur Kommunikation in den Stadtteilen sowie mit den übrigen Heidelberger Stadtteilen bei.
Der Kulturkreis hat die Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins, dessen Tätigkeit auf Dauer angelegt ist.




